Schmerzgipfel in Zermatt
20. – 22. April 2007
Praxis und Politik
Der Schmerzgipfel wird unterstützt durch folgende Firmen:













10 Fortbildungspunkte
SGAR / SGAM / SGIM / SGPMR
Anfahrtsplan:
Website von Zermatt
Unser Hotel in Zermatt

  • Auf der A2 Richtung Luzern, Bern, Gotthard, Zürich, Arisdorf
  • Verzweigung Härkingen Richtung Lausanne, Bern, Biel, Thun
  • Nach Bern weiter Richtung Thun, Interlaken bis Ausfahrt Spiez, Spiezwiler, Wimmis
  • Weiter auf Hauptstrasse bis Kandersteg
  • Zugverlad in Kandersteg bis Goppenstein
  • Weiterfahrt via Steg und Visp bis Zermatt
Zermatt ist autofrei. Mit ihrem Personenwagen können Sie nur bis Täsch fahren. Die letzten 7 Kilometer fahren Sie mit dem Zug oder einem Taxi. Der Transport vom und zum Bahnhof oder Taxistand ist bis 21 Uhr kostenlos. Benützen Sie am Bahnhof in Zermatt das Gratistelefon oder informieren Sie Ihren Taxifahrer, damit er uns kontaktiert.
Veranstalter


Editorial – Der Schmerzgipfel 2007
29 Viertausender werden den Schmerzgipfel 2007 umgeben. Die Dufourspitze ist mit 4634m der höchste Gipfel der Schweiz und das Matterhorn der Gipfel aller Gipfel. Eine Pioniertat der Air Zermatt war die erste Windenrettung per Helikopter aus der Nordwand des Horu, wie die Zermatter ihren Gipfel nennen. Derartige Rettungsmedizin im Grenzbereich funktioniert nur in einem perfekt eingespielten Team aus engagierten Spezialisten.

Den Austausch von Wissen und Erfahrung unter den Schmerzspezialisten aus den verschiedenen Fachgebieten zu fördern, war und ist die Grundidee unseres Gipfels – dem Schmerzgipfel. Multimodalität bei der Behandlung ist nicht nur modern sondern conditio sine qua non.

Die Behandlung chronischer Schmerzen ist längst nicht mehr eine rein medizinische oder ethische Frage – sie wird zunehmend auch zur politischen Herausforderung – nicht nur wegen der erheblichen Kosten für das Sozialsystem. Schmerzerkrankungen sind immer auch Abbild der gesellschaftlichen Realität. Nicht ohne Grund sind chronifizierte Schmerzpatienten häufig depressiv, arbeitslos und verstrickt in zivilrechtliche Auseinandersetzungen.

Der 2.Schmerzgipfel fokussiert daher einerseits auf psychologische und gesundheitspolitische Themen und auf der anderen Seite auf neue Entwicklungen in der interventionellen Schmerztherapie.

In diesem Spannungsfeld wünschen wir uns eine bessere Vernetzung der verschiedenen Disziplinen und spannende Diskussionen. Wir freuen uns auf einen kritischen Dialog auf hohem Niveau – die Umgebung ist Programm!

Willkommen in Zermatt!

Herzliche Grüsse
Dr. L. Frank U. Klostermann Dr. P. Padel

Praxis und Politik – Vorläufiges Programm
20.04.2007 Begrüssung und alpine Luftrettung
16:00-18:00 Check-in Hotel und Registrierung
18:00 Transfer Heliport Air Zermatt
18:30 Einfindung Basis "Air Zermatt"
19:00 Alpine Luftrettung – B. Jelk, SAC-Rettungschef Zermatt
ab 20:00 Gemeinsames Abendessen im "Schäfer Stübli" Hotel Julen
21.04.2007 Nicht-medikamentöse Schmerztherapie
08:00 "Psychotherapie" bei Schmerzpatienten: Auch ein Stufenprogramm
Prof. P. Keel, Bethesda Spital Basel
08:45 Verhaltenstherapie in der Schmerzbehandlung – Dr. K. Balmer, Universität Basel
09:30 Somatoforme Schmerzerkrankungen – Dr. A. Linde, Universität Basel
10:15-12:30 Pause
Mittagsvortrag auf der Fluhalp (Infos zur Fluhalp)
12:30 Antichronifizierungsstrategien – Prof. Dr. med. Ch. Konrad, Luzern / Mannheim (D)
13:15 Pharmakogenetik in der Schmerztherapie – Dr. K. Offner, Universität Freiburg (D)
14:00 Gefahren der Generikasubstitution – Prof. S. Krähenbühl, Universität Basel
14:45-17:00 Diskussion in Arbeitsgruppen
Gesundheitsökonomie | Gesundheitspolitik
18:00 KVG Reformen und die neue Spitalfinanzierung DRG – Dr.W. Oggier, Gesundheitsökonomische Beratungen AG
19:30 IV und chronische Schmerzen – A. Dummermuth, Eidgenössische Invalidenversicherung
20:30 Gemeinsames Abendessen
22.04.2007 Interventionelle Schmerztherapie
09:00 Selection Criteria for Neuromodulation (Focus on SCS) – Mr. B. Simpson, University Hospital of Wales
10:00 Clinical Practice of Neuromodulation – Dr. L. Liem, St. Antonius Hospital (NL)
11:00 Grenzen der interventionellen Schmerztherapie – Dr. A. Aeschbach, Hirslanden
Schlussvortrag
12:00 Ausblick: News aus der Pharmapipeline – Dr. R. Zarth, Universität Tübingen (D)
ca. 12:30 Verabschiedung, individuelle Abreise